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Die an dieser Stelle publizierten Texte des Stadthistorikers Helmut Madynski stellt dieser dem Heimatverein Marl freundlicherweise zur Verfügung.
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Freiherr Johann vom Loe zum Loe und Dorneburg, der Herr des Hauses Strevelsloe zu Marl und Patron der Kirche St. Georg, fand als kaiserlicher Obrist und Früher eines Regimentes am 06. November 1632 in der Schlacht bei Lützen im Kampf gegen den Schwedenkönig Gustav Adolf den Tod. In der Geschichte wird er als gütiger Grundherr gelobt, der seine in Not geratenen Untertanen in den Wirren des 30jährigen Krieges vielfach unterstützte. Daher nahmen die Bauern und Kötter regen Anteil an der Trauer als die Nachricht von seinem Tode in Marl eintraf.
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 19. März 2010 um 09:29 Uhr |
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Am Vorabend des 1. Mai 2007 wurde an der Friedenseiche auf dem Marktplatz neben der St. Georgskirche eine Gedenktafel angebracht, die deren Geschichte schildert. Viele Marler kennen die 130jährige Friedenseiche, wissen aber leider nichts über ihre Entstehung und Bedeutung.
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 19. März 2010 um 09:29 Uhr |
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Die ärztliche Versorgung in früherer Zeit |
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Bis in das 20. Jahrhundert hinein hat im Bereiche der heutigen Stadt Marl nie ein Arzt gewohnt. Es gab im Marler Raum kein geordnetes Medizinalwesen und von einer ausreichenden Gesundheitspflege konnte keine Rede sein. Im Krankheitsfalle wurde der Arzt in Dorsten oder in Recklinghausen aufgesucht, das Honorar musste sofort entrichtet werden. Die ärztliche Versorgung der Armen wurde aus dem Armenfonds der Kirche bestritten. Besonders beliebt unter den Armen war Dr. Silbergundi aus Recklinghausen, der als besonderer Freund der Armen die Behandlungen gratis durchführte. Erst ab 1824 erhielt er als Reisekostenerstattung für die ärztliche Versorgung der Polsumer und Marler "Armenkranken" jährlich 25 bis 30 Reichstaler. An eine Kostendämpfung dachte man schon damals. So wurde Dr. Silbergundi von den Gemeindeoberen nahe gelegt, er solle statt der teuren Arzneien mehr Hausmittel verordnen, um den Armenfonds nicht zu stark zu belasten.
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 19. März 2010 um 09:29 Uhr |
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Sprengstoff-Fabrik in Sinsen |
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Vor 77 Jahren schon Sprengstoff-Produktion (seit 1891) bei der Wasag in Haltern (Sythen) und Marl (Sinsen): Manuskript von Moritz Grän aus dem Jahre 1968
Moritz Grän
So altbekannt der Name Krupp ist, so wenig dürfte bekannt sein, daß Söhne derer von Bohlen und Halbach dem Vorstand der Firma angehören, die unter dem Namen Wasag-Chemie Aktiengesellschaft in Sythen bei Haltern eine Zweigniederlassung der Firma Zünderwerk Ernst Brün unterhält. So eng der Name von Bohlen und Halbach heute mit dem Namen der „Kano-nenkönige Krupp“ verbunden ist, so wenig ist vom Unternehmen der Wasag-Chemie bekannt. Trotzdem handelt es sich hier um ein Unternehmen, das seit mehr als sieben Jahrzehnten in Haltern, Marl und Recklinghausen Sprengstoffe, Pulver, Treib- und Zündmittel produziert und dessen Produktion heute dank der Fortschritte von Wissenschaft und Technik auf dem Gebiete der Chemie ausgedehnt worden ist auf chemische Erzeugnisse aller Art, Erzeugnisse aus Kunststoff, Spielwaren, Düngemittel und alle dazugehörigen Rohstoffe. Die Gesellschaft verfügt über ein Grundkapital von nicht weniger als 15 Mill DM.
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 19. März 2010 um 09:30 Uhr |
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