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Text: F. Koch (Tierarzt), Marl
Zur Verfügung gestellt von Hubert Leineweber
Melodie: „Strömt herbei ihr Völkerscharen“
Wo der Lippe Wellen schäumen, Segnend küssen Marler Sand, wo die dunklen Tannen träumen, liegt mein teures Heimatland. Freundlich winken seine Fluren Heidepracht und Saatengold, und der Arbeit reiche Spuren, deren Bild der Fleiß entrollt.
Deutscher Geist und deutsche Sitten walten froh am stillen Herd, wenn in unsers Volkes Mitte wird Westfalenart geehrt. Klingen noch die alten Lieder, von der Marler Einsamkeit und manch Bürger treu und bieder Lobt die gute alte Zeit.
Doch der Fortschritt hebt die Schwingen, führt uns Marler mit empor, neues Singen, neues Klingen tönet heut in altem Chor. Aus der Tiefe quillt der Segen, steigt der Kohle Feuersmacht und viel tausend Hände regen mit „Glück auf“ sich dort im Schacht.
Wo des Lebens Pulse schlagen, hart das Lied der Arbeit klingt, stolzer Zechen Türme ragen, Bürgerfleiß ums Dasein ringt. Wo der Lippe Wellen schäumen, segnend küssen Marler Sand, wo die dunklen Föhren träumen, liegt mein teures Heimatland! |