Mühlrad – Mühlradfest – Mühlradsänger
(von Hubert Leineweber)
In der Vorbereitungszeit auf das Ereignis in Alt-Marl, das große Mühlradfest am 03. Oktober 1991, wurde die Idee geboren, anlässlich eben dieses Festes und dem antiken Rahmen entsprechend, Küchenlieder zu Gehör zu bringen.
Und so fanden sich Interpreten, die Lust und Spaß an dieser Art von Musik hatten und auch noch haben:
Anni und Josef Köper Dieter Real Hubert Leineweber Dirk Hünerbein

Aus einem ansehnlichen Repertoire wurde ein kleines Programm zusammengestellt. Lieder, die von Herz und Schmerz, von der schönen Müllerin, von einsamen Wandersmann, von der holden Gärtnersfrau, vom schmählich verlassenen Lieschen (mit Kind) usw. erzählten, wurden probiert.
Außerdem wurde aus gegebenem Anlaß ein Text geschrieben und probiert, der vom maroden Zustand des Mühlrades berichtete.
Die Proben zu dem oben erwähnten Ereignis fanden nach Absprache mit Museumswart Peter Kremers(+), der uns dann auch teilweise stimmlich unterstützte, in sehr aufgelockerter Runde (außer Lieder wurden auch erhebliche Mengen und Sorten Wein probiert) in der alten Mühle an einigen Abenden im September 1991 statt.
Da das „Kind“ auch einen Namen haben mußte, ist diese Gesangsgruppe seit dieser Zeit als „Mühlradsänger“ bekannt.
Ursprünglich zum Mühlradfest entstanden, traten die Mühlradsänger im Laufe der Zeit auch bei anderen Gelegenheiten auf. So bei Pfarrgemeindefesten der Pfarre St. Georg, bei Abenden des Heimatvereins Marl und auch bei privaten Festlichkeiten aller Art. Mittlerweile umfaßt das Repertoire der Mühlradsänger auch einige Lieder in plattdeutscher Mundart sowie kleine politische Kabarettprogramme, die aus aktuellen Anlässen erstellt werden.
Außer ihren Stimmen benutzen die Mühlradsänger auch Gitarren und Baß, um diese Art von „Altdeutschem Liedgut“ weiterhin zu pflegen.
Kontakt
Hubert Leineweber: Tel. 02365 59826
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